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Tipps und Rezepte |
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| für den Winter... |
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Kraftsuppen Was lange kocht, wird endlich gut! Mit Brühen – auf
Vorrat gekocht – verwandeln Sie Ihren Kühlschrank in eine wahre
Schatzkammer! Kochen Sie sich am Wochenende einen grossen Topf Fleisch-
oder Gemüsebrühe und füllen Sie diese in Schraubgläser ab. So können Sie
unter der Woche jederzeit einen dieser kraftspendenden und nährenden
„Fonds“ für eine schnelle Mahlzeit erhitzen. Frische Kräuter und
Gemüsestreifen dazugeben oder die Bouillon mit einem Ei oder mit
Getreide anreichern – fertig!
Aus der Sicht der chinesischen Heilkunde findet durch das Kochen eine
Transformation von Substanzen in Energie statt. Die Inhaltsstoffe der
Zutaten werden während des langen Kochens herausgelöst und befinden sich
dann in der Brühe. In dieser Form kann sie unser Körper, besonders wenn
er geschwächt ist, sehr gut aufnehmen. Auch in der westlichen
Gastronomie verdient eine Suppe den Namen „Kraftbrühe“ nur dann, wenn
sie lange genung (10 – 15 Std. !) gekocht wurde. Laut neueren
Forschungsberichten hat Hühnerkraftbrühe eine entzündungshemmende
Wirkung. Unseren Gross- und Urgrossmüttern war die kräftigende Wirkung
bekannt: Bei Krankheiten aller Art und Erschöpfung war eine Hühnerbrühe
das Erste, was ihre Schützlinge erhielten, so kamen diese schnell wieder
zu Kräften.
Verwendungsmöglichkeiten für klare Brühen:
- Als Fond zum Zubereiten von Saucen, Risotto oder zum Auffüllen bei
Gemüse- und Getreidesuppen;
- Griessnockerln in der Brühe garen;
- für pochiertes Fleisch verwenden;
- in der klaren Suppe frisches, saisonales, klein geschnittenes Gemüse,
wie Karotte, Lauch, Sellerie, Champignons oder Sojasprossen kurz
mitköcheln;
- in feine Streifen geschnittene Spinat- oder Mangoldblätter,
Sojasrpossen oder in Sojasauce marinierte, feineTofustreifen oder „Flädle“
in den angewärmten Suppenteller geben und mit kochend heisser Brühe
übergiessen;
- Suppe mit gekochtem Reis, feinen Suppennudeln oder Glasnudeln
ergänzen.
Substanz aufbauen
Im Januar scheint die gesamte Natur leblos und starr zu sein. Doch der
Schein trügt. Die Pflanzen haben ihre Energie nach innen zurückgezogen
und sammeln Kraft für einen neuen Wachstumszyklus. Verborgen im Dunkeln,
in der feuchten Erde, bereiten sich die Pflanzensamen bereits zum Keimen
vor. Gemäss der 5-Elemente-Lehre befinden wir uns jetzt im
Wasser-Element. Die vorherrschende Farbe dieses Elementes ist schwarz
oder dunkelblau. Alles Leben entsteht im Verborgenen, im Dunkeln, im
Wasser. Dem Wasserelement im menschlichen Körper entspricht der
Funktionskreis der Nieren. Die Niere gilt in der Chinesischen Medizin
als Sitz von Vitalität und Lebensenergie. Wenn wir ein Leben lang klug
mit diesem Schatz haushalten, bewahren wir uns unsere Gesundheit und
Jugendlichkeit bis ins hohe Alter. Unsere Nieren mögen keine Kälte und
auch nicht zu viel Salz. Auch starke Ängste, Partnerschaftsprobleme oder
andauernder Stress bis hin zum Burn-out können „an die Nieren gehen“ und
unsere Lebenskraft schwächen. Gerade diese Jahreszeit eignet sich
besonders gut dafür, die Nieren zu stärken, indem man für genügend
Erholung und Schlaf sorgt und gut darauf achtet, sich nicht zu
verausgaben. Auch die Ernährung spielt dabei eine wesentliche Rolle.
Wenn Sie mehrheitlich Nahrungsmittel bevorzugen, die Lebenskraft
enthalten, das heisst also frische Saisonprodukte, idealerweise aus
biologischer oder integrierter Produktion, dann versorgen Sie sich
ständig mit neuer Energie und schützen so Ihre Nierenkraft. Energieloses
Essen wie z.B. Junk Food oder Fertigprodukte mit viel weissem Zucker,
gehärteten Fetten, Emulgatoren und anderen künstlichen Zusatzstoffen
hingegen schwächen, indem sie dem Körper zusätzliche Energie
abverlangen, damit er sie verarbeiten und ausscheiden kann. Sehr zu
empfehlen sind jetzt Hülsenfrüchte. Sie werden in der chinesischen
Ernährungslehre als das Getreide des Wasser-Elementes bezeichnet und
eignen sich daher gut zur Stärkung der Nierenkraft. Hülsenfrüchte wie
Bohnen, Linsen und Kichererbsen enthalten viel wertvolles pflanzliches
Eiweiss und bilden, zusammen mit Reis, Mais oder Weizen (Pasta) gegessen
eine vollwertige Mahlzeit!
Ernährungstipp: Nüsse sind Kraftpakete
In unserem Garten steht
ein Nussbaum. Der versorgt uns jedes Jahr reichlicher mit seinen Früchten,
was indirekt dazu führte, dass ich zu Weihnachten ein Buch über die
Walnuss geschenkt bekam (Das goldene Buch der Walnüsse, von Erika
Bänziger). Schon die alten Griechen nannten die Walnuss „Frucht der
Götter“. Von neuzeitlichen Ernährungswissen-schaftlern wird sie wegen
ihres hohen Gehaltes an Omega-3-Fettsäuren gepriesen. Diese wirken sich
günstig auf Herz und Kreislauf aus. In einer Studie wurde sogar
aufgezeigt, dass beim regelmässigen Verzehr von einer kleinen Portion
Walnüssen (2 bis 3 Mal wöchentlich) das Risiko eines plötzlichen Herztodes
deutlich abnimmt. Aus der Sicht der TCM ist die Walnuss ein
Nieren-Tonikum. Sie wirkt wärmend und kräftigend auf den gesamten
Organismus, aktiviert den Darm und fördert die Potenz. Aber auch die
andern Nussarten haben es in sich! Sie sind reich an Eiweiss, an B- und
E-Vitaminen, enthalten wertvolle Fette und stärken so unser Nervenkostüm
und das Immunsystem. Besonders im Winter sollte man sie regelmässig -
wegen ihres hohen Energiegehaltes allerdings in kleinen Mengen! -
geniessen. Ihre positive Wirkung können Nüsse und Samen optimal entfalten,
wenn sie frisch, weder zu stark erhitzt noch chemisch behandelt sind.
Kaufen Sie daher Nüsse idealerweise in der Schale und wählen Sie bei
geschälten Nüssen oder Samen Bio-Produkte. Da diese Kraftpakete sowohl in
süssen als auch in salzigen Speisen gut schmecken, gibt es viele
Varianten, sie in der Küche einzusetzen. Verfeinern Sie zum Beispiel Ihren
Wintersalat jeweils mit ein paar gerösteten Pinien- oder Kürbiskernen.
Durch Anrösten oder Einweichen werden Nüsse besser verdaulich. Einweichen
belebt die Nüsse zudem, da sie zu keimen beginnen und sich dadurch
wertvolle Enzyme bilden.
Rezepte:
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für den Herbst... |
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Ernährungstipp:
Abwehrkräfte stärken Und ganz plötzlich ist es kalt geworden. Zeit,
die Winterkleider hervorzusuchen und sich ein kuscheliges Plätzchen am
Kamin zu sichern. Auch machen sich die ersten Erkältungen bemerkbar –
sei es in unserem Bekanntenkreis oder bei uns selber. Damit wir gegen
solche Unannehmlichkeiten gefeit sind, gilt es nun, besonderes Augenmerk
auf die Stärkung der Abwehrkräfte zu richten. Starke Abwehrkräfte – die
Chinesische Medizin nennt sie WeiQi – schützen uns von innern her vor
Kälte und Krankheitserregern, die über die Haut eindringen können. Mit
wärmenden Speisen, wie z.B. Maroni, Fenchel, geschmorten
Fleischgerichten, Haferflocken, aromatischen Gewürzen und Kraftsuppen
können wir deshalb Erkältungskrankheiten vorbeugen. Sehr unterstützend
wirkt in dieser Hinsicht auch der scharfe Geschmack. Wann haben Sie das
letzte Mal an einem Stück frischer Meerrettichwurzel gerochen, oder gar
eine Prise zu viel in den Mund genommen, was Ihnen dann das Wasser in
Augen und Nase getrieben hat? Bei Gewürzen wie Meerrettich, Chilli und
Ingwer spüren Sie die energetische Wirkung des scharfen Geschmackes ganz
deutlich: Scharf wärmt und leitet nach oben und aussen, so, dass in den
Körper eindringende Krankheitserreger keine Chance haben.
Was tun, wenn Sie die ersten Anzeichen einer Erkältung in Form von
Frösteln, Kratzen im Hals und kalten Füssen spüren? Handeln Sie sofort!
Nehmen Sie etwas Scharfes zu sich. Brauen Sie sich einen Ingwertee,
würzen Sie Ihr Essen kräftig mit Chili oder Meerrettich, und sorgen Sie
für warme Füsse. So hat die Erkältung keine Chance. Scharfe Gerichte mit
Curry, Chilli, Pfeffer, Ingwer und Knoblauch sind übrigens auch
hilfreich bei Traurigkeit. Im Herbst nehmen Depressionen bei vielen
Menschen zu. Da Traurigkeit die Energie nach unten sinken lässt, kann
Scharfes hier entgegenwirken. Einmal pro Woche ein scharfes
Curry-Gericht oder Spaghetti all’arrabiata und ab und zu eine Tasse
Ingwer-Tee wirken ausgleichend, indem Sie körperlich spürbar Pfiff in
den Alltag bringen. Aber Achtung! Scharf im Übermass genossen,
kann uns überhitzen! Besonders bei Entzündungen oder
Hitzewallungen zum Beispiel ist es ratsam, scharf nur sehr sparsam zu
verwenden.
Sammeln Sie Sonnenstrahlen
Kennen Sie die Geschichte vom Mäuserich Frederik, der während des ganzen
Spätsommers bis hinein in den Herbst nur auf Steinen im Freien sass,
während die anderen Mäuse fleissig Vorräte für den Winter sammelten? Die
Mäuse ärgerten sich über den Müssiggänger Frederik und fragten ihn, was
er denn mache, so ruhig sitzend auf seinem Stein. Er antwortete: „Ich
sammle Farben, Düfte, Sonnenstrahlen ...“ . Später dann, im tiefen
Winter, als die Nahrung langsam knapp wurde und die Mäuse froren, liess
sie Frederik mit seinen Geschichten von Sonnenstrahlen, Düften und
Farben den Hunger und die Kälte vergessen.
Es ist Herbst geworden. In der Natur bewegt sich die Energie nun nach
unten. Die Pflanzen ziehen ihre Säfte zurück. Bäume verlieren ihre
Blätter, Blumen welken und sammeln ihre Energie im Samenkorn, das dann
den Winter überdauert und im Frühling wieder neu spriessen kann. Auch
wir Menschen können – so gut es eben geht – gemäss dem Rhythmus der
Natur ruhiger werden, früher schlafen gehen und Abwehrkräfte mit den
letzten Sonnenstrahlen sammeln. Gespeichertes Sonnenlicht, Farben und
Düfte schenken uns auch die Nahrungsmittel, die jetzt Saison haben:
Herbstgemüse, Obst, wärmende Suppen und Getreide, Kastanien, Wild- und
Pilzgerichte, wärmende Kräuter wie Rosmarin und Thymian schützen uns vor
Nässe und Kälte. Bringen Sie die eingefangenen Sonnenstrahlen in Form
von Kürbissuppe auf den Tisch, geniessen Sie ein Wildgericht zusammen
mit einem feinen Glas Rotwein, setzen Sie im Alltag ab und zu
Haferflocken-Gemüseburger auf den Speiseplan oder schmoren Sie sich ein
Fenchelgemüse: Fenchelstreifen in etwas Butter andünsten, mit einer Spur
Cayennepeffer und etwas Salz würzen, ab und zu umrühren. Am Schluss mit
etwas geriebenem Sbrinz und ein paar gehackten, gerösteten Walnüssen
bestreuen, den Käse schmelzen lassen, servieren.
Rezepte:
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| für den Spätsommer... |
| Glückspilz! Ein
Glückspilz sind Sie, wenn Sie von Pilzsammlern zu einem feinen Ragout aus
frischen Eierschwämmen und Steinpilzen eingeladen sind. Glück haben Sie
natürlich auch, wenn Ihre Gastgeber Giftpilze von Speisepilzen unterscheiden
können! Das war bei mir der Fall. So kann ich Ihnen heute die
gesundheitliche Wirkung von Pilzen etwas näher bringen. Das Testen der
geschmacklichen Vorzüge der einzelnen Pilze überlasse ich dann Ihrem Gaumen.
Pilze kann man auf Grund ihres Eiweissgehaltes als das „Fleisch“ des
Waldes bezeichnen. Sie ergänzen viele Gemüse- und Reisgerichte optimal.
Pilze sind jedoch schwer verdaulich, es empfiehlt sich also, diese nicht in
grossen Mengen zu essen und gut zu kauen. Für den gesundheitlichen Nutzen
sowie wegen des Geschmackes ist es besonders wichtig, die Pilze möglichst
frisch zu verwenden.
Aus der Sicht der chinesischen Medizin stärken Pilze das Nervensystem und
fördern die Blutbildung. Sie wirken leicht kühlend und haben die Fähigkeit,
Hitze-Toxine, die bei der Fleischverdauung entstehen können zu reduzieren.
Auch die Zürcher wussten das wohl, kochen sie doch in ihrem Geschnetzelten
seit je her Champignons mit.
Besonders erwähnen möchte ich den Shitake-Pilz, der zwar aus China
stammt, aber auch bei uns gut erhältlich ist. In der chinesischen Medizin
wird er wegen seiner Heilwirkung besonders empfohlen. Untersuchungen haben
ergeben, dass er in besonderem Masse cholesterinsenkend und immunstärkend
wirkt. Zudem verhindert er Thrombosebildung und kann tumorzerstörend wirken.
Spätsommer – Zeit der
Fülle und Reifung
In keiner Jahreszeit finden wir ein so reichhaltiges Angebot von heimischen
Gemüsen und Früchten wie jetzt, und wer einen Garten besitzt, der hat nun
alle Hände voll zu tun mit deren Verwertung. - Spätsommer, Zeit der Fülle
und Reifung!
Gemäss der 5-Elemente-Lehre ist jetzt Erde-Zeit. Dem Element Erde sind auch
die Organe Milz/Bauchspeicheldrüse und Magen, die Farbe gelb und der süsse
Geschmack zugeordnet. Ist Ihr Erd-Element in Harmonie? Zeichen dafür sind
z.B. Antriebslust, guten Appetit, eine gewisse Heiterkeit und die Fähigkeit
zu klarem Denken. Sich ständig Sorgen machen und Grübeln weist auf ein
Ungleichgewicht im Element Erde hin. Auch wenn Sie oft Süssgelüste haben,
unter Verdauungsbeschwerden leiden oder wenn Sie sich nur mit Mühe
konzentrieren können, kann es sein, dass Ihr Erd-Element geschwächt ist.
Mild-süsse Nahrungsmittel wie Kartoffeln, Eier, Rindfleisch, Ruebli,
Polenta, Hirse, Kürbis, grüne Bohnen, Fenchel, Zucchini, Mangold, süsse
Äpfel, Birnen und Nüsse stärken und nähren unsere Verdauungsorgane und
fördern so auch die Kraft der Umwandlung von Schweregefühl in Heiterkeit,
von Verwirrung und Dumpfheit in klares Denken.
Auch im Verdauungsprozess geht es um‘s Verwerten, um die Trennung von
Brauchbarem und Unbrauchbarem. Wir ersparen unseren Verdauungsorganen
Arbeit, wenn wir sie nicht überfordern mit üppigen Mahlzeiten oder mit
Fertigprodukten, die eine Menge künstlicher Zusatzstoffe enthalten, sondern
uns im Vornherein für wertvolle und bekömmlich zubereitete Nahrung
entscheiden. Dazu benötigen wir die Fähigkeit, aus dem Bauch heraus und doch
vernünftig darüber zu entscheiden, was uns gut tut. Gesunder
Menschenverstand ist eine weitere Qualität des Elementes Erde!
Wissen Sie was Ihnen gut tut und was nicht? Achten Sie doch in nächster Zeit
einmal darauf, und das nicht nur beim Essen!
Rezepte:
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| für den Sommer... |
| Sommerzeit –
Beerenzeit ! Wir befinden uns mitten in der Erdbeer-Saison und bald
können wir uns auch an Johannisbeeren, Stachelbeeren, Brombeeren und
Himbeeren erfreuen. Geniessen Sie diese saftig-aromatischen Früchte in
vollen Zügen, denn sie tun auch unserer Gesundheit gut! In der Chinesischen
Medizin gelten Beeren seit je her gleichermassen als Heil- und als
Nahrungsmittel. Sie haben eine grosse Reinigungskraft, bewegen und bilden
Blut und bewahren die Körpersäfte. Die moderne Wissenschaft hat noch längst
nicht all ihre Inhaltsstoffe analysiert. Jedoch ist bereits bekannt, dass
viele Beeren Phenolsäuren enthalten, die Viren vernichten können. Besonders
in Brombeeren und Himbeeren befinden sich Wirkstoffe, die die Entwicklung
von Krebs hemmen können. Diese Wirkstoffe sind zum Teil sogar noch in
Beerenkonfitüre enthalten, werden also durch schonendes Kochen nicht
zerstört! Beeren stimulieren den Stoffwechsel, stärken die Abwehrkräfte,
kräftigen Lungen und Gefässe, stärken das Herz und regen die Nieren an.
Preiselbeersaft wird z.B. mit gutem Erfolg bei Harnwegsinfektionen
eingesetzt, da er die entsprechenden Bakterien vernichtet. Auch in den
Blättern der meisten Beerensorten finden sich wertvolle Schutzstoffe, die
antiseptische und entzündungshemmende Wirkung haben.
Nebst ihrer Gesundheitswirkung stimulieren die Beeren mit ihren
leuchtenden Farben ihrem herrlichen Duft und Geschmack unsere Sinne und
schenken uns ein Stück
Lebensfreude! Eine schöne Beerenzeit wünsche ich Ihnen!
Ist Ihr Feuer-Element im Gleichgewicht?
Leiden Sie besonders stark unter der Sommerhitze? Sind Sie oft überdreht
und aufgekratzt? Ist Ihre Zungenspitze rot? Lieben Sie Speisen mit bitterem Geschmack oder haben Sie eine Abneigung dagegen? Fehlt es Ihnen an Lebensfreude? Leiden Sie unter Schlafstörungen? - Wenn Sie mehrere dieser Fragen mit Ja beantworten, dann könnte es sein, dass Ihr Feuer-Element nicht in Harmonie ist. Gerade jetzt, während der Sommerzeit kommt es gerne vor, dass der eine oder andere etwas zu viel „Feuer“ entwickelt oder besonders an einem Mangel im Feuer-Element leidet. Die chinesische
5-Elemente-Lehre ordnet u.a. die Jahreszeit Sommer, den bitteren Geschmack, Kreativität, Lebensfreude und geistige Wachheit dem Feuer-Element zu. Der Organfunktionskreis Herz, der ebenfalls zum Feuer-Element gehört, leidet nicht nur
unter Sommerhitze sondern auch unter andauerndem Stress und Zeitdruck oder stundenlangem Arbeiten am Bildschirm. Deshalb empfehle ich Ihnen, ganz besonders
im Sommer Ihr Arbeitstempo der Aussentemperatur anzupassen und etwas mehr „dolce far niente“ in Ihren Alltag einfliessen zu lassen. Den Sommer geniessen und sich des Lebens freuen fällt noch leichter, wenn Sie nicht zu viel bitter-austrocknende Nahrungsmittel wie z.B. Kaffee, Rotwein, Schwarztee, Lammfleisch und Kakao zu sich nehmen. Geniessen Sie die typischen Sommerspeisen wie einen Blattsalat mit Feta-Würfeln und Gurkenscheiben, Pasta mit frischer Tomatensauce und viel Basilikum, eine kalte Zucchinisuppe, neue Kartoffeln mit frischem Rosmarin, Getreide wie Quinoa, Couscous, Bulgur und Ebly. Durst lässt sich wunderbar mit einem Schnitz saftiger Wassermelone stillen, mit gespritztem Apfelsaft, aber auch mit Pfefferminz- oder Melissentee. Eine Tasse Grüntee ab und zu wirkt erfrischend und macht den Geist klar. Auch ein Glas kühles Bier schmeckt bei dieser Hitze wunderbar und schützt vor zu viel Feuer.
Rezepte:
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| für den Frühling... |
Wohlbefinden im Frühling - Damit Ihnen keine Laus über die Leber läuft!
Gemäss den fünf Wandlungsphasen der Traditionellen Chinesischen
edizin (TCM)befinden wir uns während des Frühlings im Holz-Element. In
keiner anderen Jahreszeit erleben wir diese Qualität des Neubeginns, die
Dynamik des Hervorbringens so intensiv und so schnell ablaufend. Der
Bambus gilt als Symbol für die Wandlungsphase Holz: Immergrün, schnell
wachsend, sehr stark und trotzdem nach allen Seiten beweglich.
Geistig-seelische Qualitäten des Menschen, die mit dem Holz-Element in
Verbindung gebracht werden, sind Toleranz und Kreativität. Auf der
körperlichen Ebene wird ihm der Funktions-Kreis Leber-Gallenblase
zugeordnet. Wie das Holz in der Natur, hat auch die Leber für den Körper
eine Schutzfunktion, indem sie Körpersäfte sowie Blut speichert und
reguliert. Die Leber muss sich zudem mit Giften aus der Umwelt und dem
Stoffwechsel auseinandersetzen, wobei sich das nicht nur auf die
stoffliche Ebene bezieht. Die angestaute Wut im Bauch z.B. ist das
emotionale „Gift“, das sich in einem plötzlichen „Vulkanausbruch“ sprich
einem Wutanfall entladen kann.
So wie die junge Pflanze oder ein Baum sich im Frühling entfaltet, muss
auch jeder Mensch seine innere Kraft zur Entfaltung bringen können.
Wachstum ist ein ständiger Prozess und bedingt auch Flexibilität. Das
Unterdrücken der eigenen Dynamik, der eigenen Gefühle und die
Unfähigkeit, Konflikte zu erkennen und zu lösen, können den Energiefluss
im Funktionskreis Leber so blockieren, dass diese Hemmung sich entweder
in einer Frustration oder in überschiessender Aggression bemerkbar
macht.
Leber-Qi-Stau (gestaute Leberenergie) kommt in unseren Breitengraden
sehr häufig vor und äussert sich in diversen Beschwerden wie
Muskelverspannungen, Migräneanfällen, Menstruationsbeschwerden,
depressiven Zuständen, Gewichtszunahme, Völlegefühl, geblähtem Bauch und
anderen Verdauungsbeschwerden. Nebst regelmässiger Bewegung im Freien
eignet sich die progressive Muskelentspannung nach Jacobson hervorragend
dazu, das Qi der Leber wieder zu befreien und zu bewegen.
Für die richtige Frühlingsernährung empfiehlt sich viel junges, zartes
Grün sowie Sprossen und Keimlinge. Die darin enthaltenen Naturstoffe
unterstützen die Leber in ihrer Funktion.Ernährungstipp: Frühlingsgefühle
Auch nach einem Winter, der keiner war, lässt es sich auf den Frühling
freuen. Mir geht es jedenfalls so. Ich sehne mich nach dem frischen Grün,
das bald unsere Wiesen und Bäume zieren wird und auch wieder etwas
Abwechslung auf unseren Speiseplan bringt: Kresse, Schnittsalat, Rucola,
Löwenzahn, junger Schnittlauch und frische Brennnesseln, Radieschen und
Co. Das knackige junge Grün versorgt uns mit den notwendigen Enzymen und
Vitaminen, die unser Körper jetzt in verstärktem Masse benötigt. Zudem
unterstützt es Leber und Galle beim Frühlingsputz.
Nach der chinesischen
Fünf-Elemente-Lehre befinden wir uns während der Frühlingszeit in der
Wandlungsphase Holz. Dem Holz-Element sind nebst dem Frühling die
Kindheit, die Farbe Grün, Themen wie Aufbruch und Durchsetzungsfähigkeit
ebenso zugeordnet wie die Organe Leber und Galle, Nahrungsmittel mit
saurem Geschmack und reichlich Enzymgehalt. In dieser Zeit des Aufbruchs
kommt auch der Körperstoffwechsel auf Touren. Aus chronobiologischer Sicht
werden wir nun aus dem „Winterschlaf“ geholt. Weil sich unsere innere Uhr
erst an die längeren Tage und die verstärkte Sonnenein-strahlung gewöhnen
muss, können wir anfangs mit dem neuen Tempo oft nicht gut Schritt halten.
Deshalb macht sich bei vielen Zeitgenossen Frühlingsmüdigkeit breit. Die
beste Medizin dagegen ist regelmässige, am besten tägliche Bewegung an der
frischen Luft und das oben genannte junge Grün. Das unterstützt die jetzt
ablaufenden Körperprozesse und verleiht uns den nötigen Schwung, um den
Frühling so richtig geniessen zu können. Verabschieden Sie sich also von
deftigen Wintergerichten
und stellen Sie um auf leichtere Kost wie z.B. Schnittsalat mit jungen
Löwenzahnblättern, dazu evt. ein Ei, Pasta mit Rucola, gedünsteten
Radieschen oder Bärlauchpesto, Brennnessel- oder Kresseschaumsuppe und
bald auch frische Spargeln mit Kräuter-Vinaigrette.
Rezepte:
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